Anti-Aging mit Carotinoid Lycopin: Wirkung auf Haut und Gesundheit

Was haben Tomaten, Wassermelonen, rote Paprika, Auberginen, Papayas und Grapefruits gemeinsam? Abgesehen davon natürlich, dass sie alle köstlich schmecken? Sie enthalten Lycopin, einen natürlichen Farbstoff, der in leuchtend roten Früchten und Gemüse enthalten ist. Er zählt zur Familie der Carotinoide. Das sind gelbe, orange oder rote Pigmente, die Pflanzen ihre Farbe verleihen. Der Farbstoff wird mit vielen gesundheitlichen Vorteilen in Verbindung gebracht. Sie reichen von der Herzgesundheit bis zum Schutz vor Sonnenbrand. In diesem Artikel schauen wir uns einmal näher an, wie die Lycopin-Wirkung sich genau erklärt und welchen Effekt das Carotinoid auf deine Haut ausübt.

Tomaten und Guaven gegen Falten: UV-Strahlung und Lycopin als Antioxidans

Wie bereits erwähnt, tragen UV-Strahlen wesentlich zur Hautalterung bei. UVA-Strahlen, die tief in die Haut eindringen, produzieren freie Radikale, also aggressive Sauerstoffmoleküle, die eben für dieses Altern der Haut mitverantwortlich sind. Um dies zu verhindern, benötigt es Antioxidantien, die die betroffenen Zellen reparieren und dadurch Falten vorbeugen können. Lycopin gilt als ein exzellenter Faltenkiller, der in Tomaten, Guave und anderen Früchten enthalten ist. Daraus lässt sich ableiten, dass Carotinoide als Sonnenschutz, der von innen kommt, angewendet werden kann – und zwar ganzjährig und nicht nur im Sommer.

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Was kann der rote Farbstoff für dein Herz tun?

Lycopin kann dabei helfen, dein Risiko für die Entwicklung von Herz-Kreislauf-Krankheiten zu senken. Das liegt zum Teil daran, dass es die entsprechenden Risikofaktoren reduzieren kann. Wie das funktioniert? Einerseits wirkt der rote Farbstoff gegen Schäden, die durch freie Radikale verursacht werden. Er reduziert ferner den „schlechten“ LDL-Cholesterinspiegel. Gleichzeitig zählt zu den positiven Wirkungen des Farbstoffs die Erhöhung des „guten“ HDL-Cholesterinspiegels. Eine kürzlich durchgeführte Studie verknüpft einen hohen Lycopin-Gehalt im Blut mit einem um 31 Prozent geringeren Schlaganfallrisiko. Die Schutzwirkung von Lycopin scheint besonders vorteilhaft für Menschen mit einem niedrigen antioxidativen Spiegel im Blut oder einem hohen Maß an oxidativem Stress zu sein. Welche Nahrungsmittel einen besonders hohen Lycopingehalt aufweisen, erfährst du im nächsten Abschnitt.

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Die wichtigsten Nahrungsmittel zur Lycopin-Aufnahme in deinen Körper

Jegliche Nahrungsmittel mit einer leuchtenden rosa bis roten Farbe enthalten in der Regel etwas Lycopin. Tomaten und Tomatensaft sind zum Beispiel eine beliebte Quelle für das Carotinoid. Je reifer die Tomate, desto höher ist ihre antioxidative Eigenschaft aufgrund des Lycopingehalts. Du findest diesen Nährstoff auch in einer Reihe anderer Früchte und Obstsorten. Hier sind ein paar Beispiele, jeweils bezogen auf einen Lycopingehalt in Milligramm pro 100 Gramm:

  • sonnengetrocknete Tomaten: 45,9,
  • Tomatenmark: 21,8,
  • Guave: 5,2,
  • Wassermelone: 4,5,
  • frische rohe Tomaten: 3,0,
  • Tomatenkonserven: 2,7,
  • Papaya: 1,8,
  • rosa Grapefruit: 1,1,
  • Guave: 5,4
  • gekochte süße rote Paprika: 0,5.

Derzeit gibt es keine empfohlene Tagesdosis für Lycopin. Aus aktuellen Studien geht jedoch hervor, dass eine Aufnahme zwischen acht und 21 Milligramm pro Tag am vorteilhaftesten erscheint. Das ist natürlich auch durch Lycopin Kapseln möglich.

Fazit zur Lycopin-Wirkung

Lycopin ist ein starkes Antioxidans mit vielen gesundheitlichen Vorteilen, darunter Sonnenschutz, verbesserte Herzgesundheit und ein geringeres Risiko für bestimmte Krebsarten. Am effektivsten ist es, wenn es von lycopinreichen Lebensmitteln wie Tomaten und anderen roten oder rosa Früchten konsumiert wird. Unterstützt kann es jedoch von Nahrungsergänzungsmitteln wie BLOOM werden.

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